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die Vorbereitungen
Wir haben beschlossen, im Prinzip das Pferd von hinten aufzuzäumen, also erst den Sportbootführerschein Binnen zu absolvieren,
dann einen Liegeplatz zu bekommen und dann das Boot zu kaufen, genau in dieser Reihenfolge.
Also, ab ins Internet, Segelschulen suchen.
Unsere Wahl fiel dann auf die Segelschule Schabacker am Cospudener See und dort haben wir mit unserem sadistisch veranlagten Segellehrer Franz die Praxisstunden gemacht.
Wobei "sadistisch veranlagt" relativ zu sehen ist, Franz ist nur ein sehr genauer Lehrer, der auf saubere Kurse e.t.c. sehr großen Wert legt.
Kurz, es hat sehr viel Spaß gemacht und durch diese sehr gute Ausbildung sind wir auch für kommende, vielleicht gefährliche Situationen auf dem Wasser bestens gerüstet.
Vielen Dank an dieser Stelle dem ganzen Team Schabacker.

Wenn wir mal nicht auf dem Cospudener See waren und uns nicht mit Wenden, Halsen, Boje-über-Bord Manövern gequält haben, dann waren wir auf der Suche nach einem Liegeplatz.
Und dieses Unterfangen ist in und um Leipzig eine echte Herausforderung.
Die ganze Infrastruktur "Neuseenland" ist noch lange nicht da, wo sie mal sein soll.
Wir sind bis zum Geiseltalsee und zur Goitzsche gefahren, um einen Wasserliegplatz mit etwas "Komfort" wie Strom und Wasser am Steg zu ergattern.
Ergebnis: wir landeten überall auf einer Warteliste!
Einzig am Cospudener See bestand eine vage Chance, für 2011 einen Platz zu bekommen, allerdings wäre das nur eine echte "Notlösung" gewesen, denn dort wollten wir auf gar keinen Fall hin.
Das hat nichts mit dem Hafen zu tun, der ist unbestritten sehr schön, aber das Klientel dort entspricht nicht unseren Vorstellungen, wobei ich das jetzt auch nicht für alle Segler dort verallgemeinern will.
Gut, nun hatten wir mehrere Möglichkeiten, wo wir nicht hin wollen oder konnten, das brachte uns aber kein Stück weiter.
Bis auf einen Nachmittag am Kulkwitzer See.
Freunde von uns haben uns zum baden entführt und in unmittelbarer Nachbarschaft ist ein kleiner Segelhafen.
Den mussten wir uns anschauen, rechneten aber fest mit einer negativen Antwort.
Aber, das Gegenteil war der Fall.
Ein alter Seebär, der dort gerade seinen Trailer über den Platz schob, sah uns, sprach uns an und auf einmal waren wir auf dem Steg.
Nun ist der Kulkwitzer See nicht das riesen Gewässer, aber es ist herrlich dort.
Da aber der Hafenmeister an diesem Tag nicht vor Ort war, habe ich gleich am darauf folgenden Montag im Internet nach Kontaktdaten gesucht und auch gefunden.
Mail zum Reviermeister, Antwort kam nach 1 Stunde, klar, Liegeplatz könnt Ihr haben!
Ein paar Tage später sind wir wieder zum Hafen und stellten dann fest, dass es dort 3 Vereine gibt, die Steganlagen haben.
Egal, wir haben uns dann mit dem Reviermeister getroffen und an diesem Tag schon alles klar gemacht.
Kurze Zeit später waren wir Mitglied im Seglerverein "Leipzig-Süd-West e.V."

Damit waren nun 2 von den 3 wichtigsten Punkten abgehakt, wir hatten die Sportbootführerscheinausbildung begonnen und hatten einen Liegeplatz.
Jetzt war Punkt 3 an der Reihe, der Bootskauf.
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